Immer mehr vernetzte Autos auf den Straßen

Eine Studie des Bundeswirtschaftsministerium prognostiziert mehr Sicherheit und Komfort durch vernetzte Autos – benennt aber auch Probleme.

Viele haben Vorurteile gegen vernetzte Autos. Dabei könnte es sein, dass sie Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr sogar erhöhen. Foto: Fotolia Fotohansel

Viele haben Vorurteile gegen vernetzte Autos. Dabei könnte es sein, dass sie Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr sogar erhöhen. Foto: Fotolia Fotohansel

In den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren sollen laut der Studie die Sicherheit, die Nachhaltigkeit und der Komfort im Verkehr durch die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen mit der Infrastruktur und Daten-Clouds zunehmen. Das berichtet heise online. Die sogenannten „Smart-Traffic-Anwendungen“ sollen schon bald in der Lage sein, Gefahren zu bewältigen und Fahrzeuginsassen besser zu schützen. Zudem könnten vernetzte Autos ihre Fahrmanöver koordinieren und somit zu einem besseren Verkehrsfluss beitragen.

Durch einen Cloud-Zugang sei es für den Beifahrer zudem möglich, im Auto Büroanwendungen, Videos oder Infotainment-Angebote zu nutzen. Bei allem Fortschritt werde aber auch eine Angst der Bürger deutlich: zum gläsernen Fahrer zu werden! Denn das Auto sei für viele der letzte Rückzugsort vor der digitalen Welt.

Auch die Skepsis gegenüber dem selbstfahrenden Auto ist laut der Studie noch riesig, da viele kein hundertprozentiges Vertrauen in die Technik oder Angst vor äußeren Manipulationen haben. Auch ethische Bedenken spielen hierbei eine Rolle.

Die Wissenschaftler der Studie raten dem Gesetzgeber daher zu mehr rechtlichen Anpassungen im Verkehrsrecht und der Schaffung von mehr Klarheit im Umgang mit Mobilitätsdaten.

Die ganze Studie können Sie hier nachlesen.

Mehr Informationen: Autonomes Fahren: Deutsche skeptischer als andere Autofahrer