Kindersicherungen: Gefahrenquellen im Haus

Spätestens wenn das Kind ein halbes Jahr alt ist, müssen Kindersicherungen im Haushalt her. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die größten Gefahrenquellen entschärfen.

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Kinder wollen die Welt entdecken – um ihnen das zu ermöglichen, muss der Haushalt über ausreichend Kindersicherungen verfügen.

Unfälle im Haushalt sind noch vor Krankheiten die größte Gefährdung für Kinder, berichtet kidsgo.de. Natürlich können nicht alle Gefahrenquellen zu hundert Prozent gesichert werden. Doch es gibt einige Grundregeln, mit denen Sie einzelne Zimmer sicherer machen können.

Küche: Hier sollten Kinder grundsätzlich nicht unbeobachtet bleiben, da in der Küche die meisten Unfälle geschehen. Putzmittel und andere Haushaltschemikalien sollten am besten weit oben aufbewahrt werden, etwa auf einem Schrank. Wird das Kind in einen Kinderstuhl gesetzt, sollte es in diesem angeschnallt werden und sich nicht vom Tisch abstoßen können, sonst droht ein Sturz.

Kinderzimmer: Hier droht Gefahr durch einen Sturz aus dem Kinderbett. Deshalb muss die Matratze unbedingt mit fortschreitendem Alter des Kindes immer mehr abgesenkt werden.

Wohnzimmer: Möbel oder andere Regale, die eine schmale Standfläche haben und umfallen könnten, sollten fest an der Wand verankert werden.

Badezimmer: Achten Sie auf rutschfeste Unterlagen in der Dusche oder Badewanne. Auch in diesem Zimmer müssen Putzmittel sorgfältig und sicher verstaut werden.

Treppenhaus und Balkon: Um gefährliche Stürze zu vermeiden, sollten Sie Gitter anbringen. Die Gitterstäbe sollten nicht zu weit auseinander stehen, da das Kind sonst mit dem Kopf stecken bleiben oder durch die Gitterstäbe hindurch schlüpfen kann.

Für das ganze Haus gilt natürlich: Keine spitzen Gegenstände wie Schere oder Messer in Greifweite liegen lassen und Steckdosen kindersicher machen.

Wie Sie Ihre Beleuchtung im Haus prüfen lassen, können Sie hier erfahren.