Lastenaufzüge: Fehlende Innentür ist Sicherheitsrisiko

Obwohl eine Innentür bei Lastenaufzügen das Unfallrisiko verringert, sind nur wenige Aufzüge mit diesem Sicherheits-Feature ausgestattet.

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Personenaufzüge müssen über eine Innentür verfügen – bei Lastenaufzügen ist das anders.

Im Jahr 1999 wurde die europäische Aufzugrichtlinie eingeführt. Diese Richtlinie schreibt auch eine Innentüre bei Lastaufzügen vor. Allerdings nur für Lastenaufzüge, die nach 1999 in Betrieb genommen wurden. Deshalb fehlt bei 60 Prozent der Lastenaufzügen die schützende Innentür.

Lastenaufzüge transportieren nicht nur Lasten. Oftmals werden auch Transportgut und Menschen befördert. Mitfahrende Menschen sind aber durch fehlende Innentüren nicht sicher vor Verletzungen geschützt. Es besteht die Gefahr, zwischen der Fracht und der Schachtwand des Aufzuges eingequetscht zu werden. Schürfwunden, Brüche oder Quetschungen können als Folge auftreten. Für Güteraufzüge besteht zudem keine gesetzliche Prüfungsfrist. Der Arbeitgeber ist für diese selbst zuständig, DEKRA empfiehlt eine Prüfung der Aufzüge nach spätestens vier Jahren.

Anders verhält es sich bei Personenaufzügen. Diese müssen einmal jährlich geprüft werden und auch über Innentüren verfügen. In der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sind die Prüfungen festgeschrieben, die von den Betreibern der Aufzüge eingehalten werden müssen.

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Weitere Informationen über Sicherheitsprüfungen bei Personen- und Lastaufzügen finden Sie in den DEKRA FAQs zu Aufzugprüfungen.