Reifen-Tipps von DEKRA-Experten

Mängel an den Autoreifen gehören zu den häufigsten Unfallursachen. DEKRA-Experten geben Tipps für eine längere Lebensdauer der Reifen.

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Vorsicht, wenn die Luft raus ist: Zu niedriger Luftdruck in den Reifen verursacht zahlreiche Unfälle.

Mängel an der Bremsanlage und sicherheitsrelevante Fehler an den Reifen verursachen viele Unfälle. Ob Mängel am Reifen Folge eines Unfalls sind oder diesen verschuldet haben, das analyisieren die DEKRA-Experten im Labor. Als häufigste Mängel haben sie ausgemacht:

  • mangelnde Wartung oder Pflege der Reifen
  • Reifen wurden mit zu wenig Druck oder Überlast gefahren
  • Gegenstände wie Nägel oder Scherben stecken in den Reifen
  • Reifen wurden nach heftigem Bordsteinkontakt beschädigt
  • Fehler bei Reparatur oder Montage
  • Fehler bei Herstellung, Konstruktion oder Produktion
  • Reifen zu alt und nicht ausreichend gewartet

Die DEKRA-Experten untersuchen nicht nur Reifen sondern auch Zahnriemen, Keilriemen sowie Hoch- und Niederdruckschläuche.

Wenn Sie Ihre Reifen aber regelmäßig warten, halten diese länger und die Unfallgefahr sinkt. Dies gelingt mit den folgenden Reifentipps:

Die DEKRA-Experten empfehlen den Reifendruck alle zwei Wochen und vor jeder längeren Fahrt zu kontrollieren. Der Reifendruck lässt sich optimal ermitteln, wenn die Reifentemperatur bei 21 °C liegt. Grundsätzlich gilt: Immer 0,2 bar mehr Luft in die Reifen pumpen als vom Fahrzeughersteller vorgeschrieben. Wenn Sie ihre Reifen stark belasten, sollten Sie nochmals 0,2 bar mehr einfüllen. Absolut wichtig ist die regelmäßige Kontrolle der Reifen auf Nägel, Steine oder andere Fremdkörper. Und selbst der beste Reifen muss irgendwann ausgetauscht werden. Dies sollte spätestens nach sechs Jahren geschehen.

Mit dem richtigen Reifendruck sparen Sie Benzin und verringern den Emissionsausstoß. Wieviel Sie einsparen können, erfahren Sie mit unserem CO2-Rechner.