Hundeattacken – So schützen Sie sich richtig

Der will nur spielen? Von wegen! Immer wieder beißen Hunde eben doch zu. So können sich Postboten und Mitarbeiter im Außendienst schützen.

Richtiges Verhalten: Sich Hunden immer bemerkbar machen und sie ansprechen. Foto: fotolia kichigan19

Richtiges Verhalten: Sich Hunden immer bemerkbar machen und sie ansprechen. Foto: fotolia kichigan19

Die Gefahr lauert hinter den Gartentoren. Hunde bewachen ihr Revier. In Brief- oder Paketzustellern sowie anderen Mitarbeitern im Außendienst sehen sie oftmals Eindringlinge – und greifen an. haufe.de gibt Tipps, wie Sie den bissigen Vierbeinern am besten begegnen.

Vorbereiten

Wer sich darauf einstellt, möglicherweise auf aggressive Hunde zu treffen, wird im Ernstfall nicht überrascht. Generell empfiehlt es sich, im Außendienst lange Hosen und feste, geschlossene Schuhe zu tragen. Hunde im eigenen Außenbezirk am besten vermerken und beispielsweise im Scangerät speichern. Stellt ein Hund tatsächlich eine Gefahr dar, sollten Sie den Vorgesetzten oder den Sicherheitsbeauftragten Ihres Unternehmens informieren und gemeinsam versuchen, das Problem zu lösen.

Richtiges Verhalten

Sich Hunden immer bemerkbar machen und sie ansprechen. So vermeiden Sie den Eindruck, sich anschleichen zu wollen. Knurrt ein Hund oder fletscht gar die Zähne, ist Vorsicht geboten. In jedem Fall ruhig bleiben und „unterwürfig“ verhalten. Das heißt, sich dem Hund zuwenden und den Blick auf den Boden richten. Nicht in die Augen starren! Mit hängenden Armen langsam rückwärts gehen.

Wenn man gebissen wurde

Mit Hundebissen ist nicht zu spaßen. Gehen Sie unbedingt zum Arzt, auch wenn Sie keine größere Wunde haben. Da es sich um einen Arbeitsunfall handelt, muss der Vorgesetzte informiert werden.

Weitere Informationen

Die Unfallkasse Post und Telekom (UK PT) informiert in dem Faktenblatt „Begegnung mit aggressiven Vierbeinern“ ausführlich über das richtige Verhalten Hunden gegenüber.