Pedelecs: Fahrweise an Geschwindigkeit anpassen

Wer von einem normalen Fahrrad auf ein Pedelec-Bike umsteigt, erfreut sich vor allem an der mühelos zu erreichenden Geschwindigkeit. Doch diese birgt auch Risiken.

Pedelecs können schneller fahren als normale Fahrräder. Deshalb müssen Pedelec-Fahrer ihre Fahrweise anpassen. Foto: Thomas Küppers

Pedelecs können schneller fahren als normale Fahrräder. Deshalb müssen Pedelec-Fahrer ihre Fahrweise anpassen. Foto: Thomas Küppers

Ein schnelleres Gefährt benötigt automatisch einen längeren Bremsweg. Das sollten Sie als Pedelec-Fahrer bei ihrer Fahrweise unbedingt beachten. Besonders bei den ersten Touren gilt es, sich gründlich mit der Geschwindigkeit des Pedelecs vertraut zu machen. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) empfiehlt Anfängern das Einfahren des Pedelecs auf einem Platz oder einem Weg ohne Verkehr. Dabei kann auch der Bremsweg eingeschätzt werden.

Für Pedelecs bis 25 km/h besteht keine Helmpflicht. Dennoch empfehlen wir: Fahren Sie nicht ohne, um vor Kopfverletzungen geschützt zu sein. Bis Tempo 25 unterstützt das Pedelec den Fahrer beim Treten elektrisch. Zu abruptes Bremsen kann dann einen Überschlag verursachen. Wer nur einseitig bremst riskiert, dass das Pedelec ausbricht.

Besondere Vorsicht gilt auch bei frisierten Pedelecs. Eine höhere Geschwindigkeit ist automatisch mit einem höheren Verletzungsrisiko verbunden. Zudem muss eine Betriebserlaubnis einer Prüfstelle vorliegen, wenn das Pedelec schneller gemacht wurde. Wer sein Fahrrad selbst tunt, riskiert aber nicht nur den Wegfall der Garantie des Händlers. Er braucht auch alles, was zum Fahren eines Kleinkraftrads benötigt wird: Führerschein, Kennzeichen und Versicherung.

Weitere Tipps von DEKRA für ein sicheres Fahrvergnügen mit dem Pedelec finden Sie hier.