Tipps: So kommen Sie fit durch den Bürotag

Als Büro-Arbeiter sollten Sie Einiges beachten, um gesund durch den Arbeitsalltag zu kommen. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Büroangestellte sollten ein paar Dinge beachten, damit sie fit und gesund durch den Arbeitsalltag kommen.

Richtige Stellung des Bildschirms:

Von Natur aus ist die Blickrichtung des Menschen leicht nach unten gesenkt. Folglich sollte auch der Bildschirm unterhalb des Blickfeldes stehen. Das verhindert gesundheitsschädliche Körperhaltungen und vereinfacht die Bildschirmarbeit des Benutzers. Auf Podeste und ähnliche Erhöhungen sollte daher verzichtet werden.

Richtige Entfernung des Bildschirms:

Beim Einstellen der Entfernung sollten Sie sich an der Sehaufgabe und Ihrer Sehstärke orientieren. Ideal sind Abstände von 500 bis 650 mm zwischen Bildschirm und Benutzer.

Richtige Sitzposition:

Andauerndes Sitzen ist für den Körper genauso schlecht wie andauerndes Stehen. Tatsache ist aber, dass besonders Büroangestellte überwiegend sitzen. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, empfiehlt sich „dynamisches Sitzen“: Dabei wechseln Sie ab zwischen aufrechtem, vorgebeugtem und zurückgelehntem Sitzen. Zwischendurch sollten Sie auch mal aufstehen und gehen.

Sehnenscheidenentzündung und Karpaltunnelsyndrom:

Immer mehr Menschen klagen über eine dieser beiden Erkrankungen.

Meistens sind mechanische Überbelastungen der Sehne die Ursache für eine Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk. Die Entzündung äußert sich durch einen ziehenden Schmerz entlang der Sehnen im Unterarm, lokale Überwärmung, Schwellung und Rötung. Das betroffene Gelenk muss unbedingt geschont werden! Um das Risiko einer Entzündung zu minimieren, sollte die Computertastatur so flach wie möglich auf dem Untergrund liegen. Helfen können auch spezielle Auflagen oder Mousepads.

Am Karpaltunnelsyndrom leiden besonders häufig Menschen im Alter zwischen 50 bis 60 Jahren. Dabei ist der Karpalkanal am Handgelenk chronisch eingeengt und stört die Funktion des Nervs. Das Syndrom zeichnet sich durch folgende Symptome aus: Gefühlsstörungen in den Fingern und im Spätstadium auch Kraftverlust der Finger. Als Ursache kommen außerberufliche Tätigkeiten und berufliche Belastungen infrage. Dazu gehören häufiges Beugen und Strecken im Handgelenk und hoher Kraftaufwand mit den Händen. In Berufen wie Masseur, Forstarbeiter und Montagearbeiter ist das Karpaltunnelsyndrom als Berufskrankheit anerkannt.

Was können Sie tun?

Menschen, die hauptsächlich im Sitzen arbeiten, sollten sich außerhalb der Arbeit genug bewegen und Sport treiben. Bei der Arbeit sollten Sie auf genügend Bewegung achten. Stundenland starr vor dem Bildschirm zu sitzen, ist auf Dauer gesundheitsschädlich. Verändern Sie ihre Sitzposition, telefonieren Sie auch mal im Stehen oder nutzen Sie die Treppe statt des Aufzugs. Achten Sie auf ein geeignetes Arbeitsumfeld und sprechen Sie mit ihrem Arbeitgeber, wenn Ihnen etwas fehlt.

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