Straßenverkehr: Sicherheitsrisiko Pokémon Go

Der aktuelle Smartphone-Hype birgt erhebliche Gefahren für Verkehrsteilnehmer.

Smartphone-Spiele wie Pokémon Go haben im Straßenverkehr nichts zu suchen. Foto: Fotolia thekob5123

Smartphone-Spiele wie Pokémon Go haben im Straßenverkehr nichts zu suchen. Foto: Fotolia thekob5123

Auf der Pokémon-Jagd in der realen Welt verlieren viele Spieler das Verkehrsgeschehen aus den Augen. Kein Wunder, wenn diese auf dem Smartphone-Bildschirm kleben, um Hornliu, Tauboga und Co. zu erwischen. Da wird auch schon mal auf der Autobahn gewendet oder auf der Landstraße stehen geblieben, wie jüngst in den USA zu beobachten.

Pokémon Go ist ein Smartphone-Spiel, bei dem mithilfe von GPS-Signalen und der Handykamera kleine virtuelle Monster in der realen Umgebung gejagt werden – einerseits faszinierende Augmented Reality, andererseits ein No-Go im Straßenverkehr. Speziell Kinder und Jugendliche geraten durch das Spielen unterwegs in gefährliche Situationen, warnt der ADAC. Hier seien die Eltern gefordert, ihre Sprösslinge auf die Gefahren hinzuweisen. Autofahrer die während der Fahrt spielen, riskieren fahrlässig, dass es zu schweren Unfällen kommt. Wer bei der Pokémon-Hatz am Steuer erwischt wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.

Und es droht zusätzliches Ungemach: Kriminelle machen sich die Spiele-App zunutze, indem sie Smartphones hacken. Medienberichte häufen sich, wonach Spieler an Orte mit vermeintlich vielen Pokémons gelockt und ausgeraubt werden.

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