Die Veränderungen durch das Internet der Dinge

Durch die zunehmende Vernetzung von Geräten entstehen neue Herausforderungen und Chancen für verschiedene Bereiche der Wirtschaft.

Internet der Dinge bringt neue Herausforderungen.

Bild: DEKRA

Experten schätzen, dass bis zu 20 Milliarden Geräte in den nächsten Jahren miteinander vernetzt werden. Diese Geräte erzeugen zusammen ein Datenvolumen von fünf Billionen Gigabyte jährlich! Für Technologie- und Telekommunikationsanbieter sowie für die Hersteller von Endgeräten ergeben sich daraus neue Geschäftsmöglichkeiten im Wert von 300 Milliarden US-Dollar.

Die aktuelle Studie „Defining the Battleground of the Internet of Things“ der Managementberatung BAin & Company sieht vor allem in fünf Bereichen große Veränderungen durch das Internet der Dinge.

Für Konsumenten werden Apple, Samsung und Google weiterhin die führenden Anbieter sein. Sie bieten den Kunden auch in Zukunft die neuesten Wearables und investieren in selbstfahrende Autos und Smart Homes.

Durch die verstärke Vernetzung von Maschinen und Geräten muss neue Hard- und Software entwickelt werden. Die Unternehmen und die Industrie müssen folglich ihr Portfolio erweitern und neue Programme anbieten. Über Partnerschaften können die Unternehmen zusätzliche Kompetenz erwerben.

Werden viele Geräte über ein Netzwerk verbunden, entstehen neue Produkte und Dienstleistungen, etwa indem die Kundenzufriedenheit im Handel gemessen wird. Für die Verwaltung der Netzwerke müssen Unternehmen die Verträge mit Telekommunikationsanbietern überarbeiten. Letztere versuchen mit neuen Apps oder Geräten die Firmen an sich zu binden.

Die Anbieter von Datenanalysen werden neue Geschäftsmodelle anbieten. Nur so können die Kunden von IBM, SAP und Microsoft der aufbrandenden Datenflut noch Herr werden. Kleinere Anbieter drängen ebenfalls auf den Markt und gehen verstärkt Kooperationen mit den großen Unternehmen ein.

In Robotern, Drohnen und autonomen Autos entstehen die meisten Daten direkt im Gerät – ohne Verbindung zu einer Cloud oder Speichern. An der Technologie hierfür arbeiten verschiedenste Unternehmen. Im Bereich der selbstfahrenden Autos wird es hoch automatisierte Lieferketten geben.

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