Tipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz

Arbeiten unter falschen Umständen macht auf Dauer krank – ein ergonomischer Arbeitsplatz wird in der veränderten Arbeitswelt immer wichtiger.

Die Ergonomie beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel zwischen dem Menschen und seinen Arbeitsmitteln. Die Inhalte der Arbeit, das Arbeitsumfeld und die Organisation müssen bei einem ergonomischen Arbeitsplatz ebenfalls berücksichtigt werden. Der Fokus liegt auf drei Bereichen:

  • der Gestaltung des Arbeitsplatzes
  • menschenwürdige Arbeitsbedingungen
  • Umwelteinflüsse (Lärm, Gerüche, Licht etc.)

Ein ergonomischer Arbeitsplatz bringt nicht nur dem Arbeitnehmer Vorteile. Da dieser allgemein zufriedener ist, weniger krank ist und effektiver arbeiten kann, profitiert auch der Arbeitgeber. Richtlinien für die Ergonomie am Arbeitsplatz finden sich zudem im Grundgesetz, im Arbeitsschutzgesetz und in der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten.

Besonders wichtige Richtlinien:

  • 50 Zentimeter Abstand zwischen Mensch und Bildschirm sind ideal
  • Die Sitzhöhe des Bürostuhls sollte zwischen 42 und 53 Zentimeter liegen
  • Ein Schreibtisch muss mindestens die Maße 160 x 80 cm haben
  • Maximaler Lärmpegel: 55 db

Die folgende Checkliste hilft Ihnen bei der Einrichtung eines ergonomischen Arbeitsplatzes:

Ergonomie am Arbeitsplatz

Bild: DEKRA

Um möglichst fit durch den Arbeitsalltag zu kommen, sollten Sie folgende Tipps ebenfalls beachten:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig
  • Bei Bildschirmarbeit sollten Sie Ihren Augen ab und zu eine Pause gönnen
  • Schaffen Sie sich eine Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz durch Pflanzen oder Bilder
  • Regelmäßiges Lüften verbessert das Raumklima

Via: arbeits-abc.de

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