Autonomes Fahren: Der Wettkampf um die Marktanteile

Der weltweite Markt für selbstfahrende Autos wird auf 560 Milliarden Dollar geschätzt. Dabei bekommen die Automobilhersteller immer mehr Konkurrenz.

Autonomes Fahren: Viele Unternehmen wollen ein Stück vom Kuchen haben. Foto: Fotolia – bez

In den kommenden 20 Jahren wird der Markt für selbstfahrende Autos auf 560 Milliarden Dollar wachsen. Das geht aus einer US-amerikanischen Studie von A.T. Kearney hervor, für die die Unternehmensberatung 150 Führungskräfte von Automobil-, Technologie- und Kommunikationsunternehmen befragt hat. Demnach erwarten die Manager, dass es noch zwei Jahrzehnte dauert, bis sich das autonome Fahren vollständig durchsetzt. Als größte Herausforderungen werden rechtliche und ethische Fragen gesehen. Die technologische Entwicklung sei hingegen schon heute sehr weit fortgeschritten, wenngleich die klassischen Automobilhersteller immer Konkurrenz durch Technologie- und Kommunikationsunternehmen bekämen. Weltweit würden auch immer mehr kleinere Firmen und Zulieferer auf den Markt drängen.

Vom autonomen Fahren erhoffen sich die Befragten enorme Vorteile. So soll etwa die Zahl der Unfälle um mehr als 70 Prozent zurückgehen. Gleichzeitig sparten selbstfahrende Autos eine Menge Sprit und entlasteten durch ihre gleichmäßige Fahrweise den Verkehr.

Zum jetzigen Zeitpunkt sei es entscheidend, wie sich die unterschiedlichen Unternehmen positionierten und welche strategische Partnerschaften sie eingingen. Denn, so ein Resümee der Studie, nicht alle Automobilhersteller bekommen von dem großen Kuchen etwas ab.

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