Stress: Wie Sie die Signale erkennen und wieder runterkommen

Wer Stresssymptome ignoriert, riskiert krank zu werden. Wir erklären, worauf Sie achten müssen und wie Sie zur Ruhe kommen.

Schalten Sie einfach mal ab: Eine Pause hilft gegen Stress. Foto: Fotolia jd photodesign

Schalten Sie einfach mal ab: Eine Pause hilft gegen Stress. Foto: Fotolia jd photodesign

Oft ist es der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Stress kommt nicht von heute auf morgen. Er baut sich langsam auf – irgendwann ist es dann schlagartig zu viel: Der Körper streikt. So weit muss es nicht kommen, denn wenn Sie auf die Signale Ihres Körpers achten, können Sie vorbeugen.

Stress äußert sich auf vielfältige Weise. Bei diesen Signalen sollten Sie hellhörig werden:

  • schlechter Schlaf
  • Nervosität
  • Gereiztheit
  • Anfälligkeit für Infekte
  • Haarausfall oder Hautprobleme, vor allem bei Frauen
  • Verspannungen
  • häufige Kopf- oder Muskelschmerzen

Warum Sie diese Anzeichen ernst nehmen sollten, zeigt der Blick auf die Krankheiten, die daraus entstehen können:

  • Herz-Kreislaufstörungen
  • Bluthochdruck
  • Stoffwechselstörungen
  • Angina Pectoris
  • Diabetes
  • Magengeschwüre
  • Migräne

Experten raten zu regelmäßigen Auszeiten, um Stress abzubauen. Regelmäßig bedeutet nicht erst im Urlaub – das wäre zu wenig. Versuchen Sie so oft wie möglich Dinge zu tun, die Ihnen Freude bereiten. Entspannung finden Sie beispielsweise durch

  • das Lesen eines Buches,
  • Gartenarbeit,
  • einen Spaziergang,
  • kleine Rituale wie eine Tasse Tee zum Start in den Feierabend,
  • Übungen zur Atementspannung,
  • Achtsamkeitsübungen,
  • Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training.

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