Studie: Viele Arbeitnehmer sind frustriert

Eine Studie zeigt, dass viele Beschäftigte wenig Spaß an der Arbeit haben. Die Gründe dafür reichen von schlechter Bezahlung bis zu mangelnder Anerkennung.

Viele sind auf der Arbeit frustriert

Bild: DEKRA

Für die Studie hat meinestadt.de 1.112 Arbeitnehmer und Führungskräfte befragt. Fest steht, dass zufriedene Mitarbeiter gute Mitarbeiter sind, die die Produktivität sichern – die Mitarbeiterzufriedenheit sollte daher Priorität haben.

Fast drei Viertel aller Befragten beklagen sich über mangelnde Anerkennung am Arbeitsplatz. Arbeitnehmer fühlen sich von der Chefetage kontrolliert und nicht für voll genommen. Die Führungskräfte hingegen beschweren sich über mangelnden Respekt und fehlende Wertschätzung. 71 Prozent der Chefs finden, dass zu wenig Eigeninitiative und Passivität bei den Mitarbeitern Ausschlusskriterien seien.

Der Widerspruch wird deutlich: Arbeitnehmer wollen mehr eigenständig arbeiten und die Arbeitgeber verlangen dies auch von ihnen. Lösen lässt sich dieser Konflikt wohl nur durch eine verbesserte Kommunikation.

Frustriert ist auch über die Hälfte der Befragten beim Thema Gehalt. 57 Prozent fühlen sich zu schlecht bezahlt. 48,5 Prozent macht ein schlechtes Arbeitsklima zu schaffen – darunter leidet auch die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Ein Drittel der Befragten fühlt sich im Job überfordert, ein Drittel ist hingegen unterfordert. Jedem Dritten machen die erforderlichen Überstunden zu schaffen. 26 Prozent wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten, da sie sich dann besser in die Arbeit einbringen könnten.

Via: meinestadt.de

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