Kinder im Straßenverkehr: Fünf Tipps zur Verkehrserziehung

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Wir erklären, wie Sie dem Nachwuchs das richtige Verhalten beibringen.

Erwachsene, die bei Rot über die Ampel gehen, leben Kindern falsches Verhalten vor und bringen Sie damit in Gefahr. Foto: Erwin Wodicka

Kinder lernen durch Beobachten und Nachahmen. Gerade im Straßenverkehr kommt Erwachsenen daher eine wichtige Vorbildfunktion zu. Wer Kindern falsches Verhalten vorlebt, bringt sie damit in Gefahr. Denn anders als die Großen können sie brenzlige Situationen nicht so schnell erfassen und angemessen darauf reagieren. Unfälle gehen oft mit schwersten Verletzungen einher oder enden gar tödlich. Ganz wichtig ist, dass Eltern mit ihren Kindern sicheres Verhalten im Straßenverkehr üben. Folgendes sollten Sie dabei beachten:

1. Loben Sie richtiges Verhalten

Haben Sie Geduld. Es dauert, bis Ihr Kind Regeln und Bewegungsabläufe verinnerlicht hat. Kritisieren Sie Ihr Kind nicht, sondern zeigen oder erklären Sie die Situation noch einmal! Wichtig: Loben Sie richtiges Verhalten!

2. Erklären Sie nicht alles auf einmal 

Versuchen Sie nicht alles auf einmal zu vermitteln. Üben Sie besser mehrmals in kleineren Schritten. Beginnen Sie dabei mit leichteren Situationen und steigern Sie den Schwierigkeitsgrad, wenn Ihr Kind die leichtere Situation sicher bewältigen kann. Machen Sie richtiges Verhalten genau vor und kommentieren Sie, was Sie gerade tun.

3. Nehmen Sie die Position des Kindes ein

Gehen Sie gelegentlich in die Hocke auf Augenhöhe Ihres Kindes. So können Sie leichter erkennen, was ihm Schwierigkeiten bereitet.

4. Zeigen Sie, wie man sicher die Straße überquert

Erklären Sie Ihrem Kind unbedingt, dass es Straßen an Fußgängerampeln oder Zebrastreifen überqueren muss. Ist beides nicht vorhanden, sollte eine Stelle mit guten Sichtverhältnissen und wenig Verkehr ausgewählt werden.

5. Begleiten Sie Ihr Kind

Auch wenn Ihr Kind die Verkehrsregeln kennt, heißt das nicht automatisch, dass es sie auch richtig anwenden kann. Lassen Sie Ihr Kind daher immer wieder erklären, was es gerade warum macht. Begleiten Sie es beispielsweise auf Wegen, die es schon alleine geht und besprechen Sie sein Verhalten.

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