DEKRA Vision Zero Award für Stadt Kerpen

Zum ersten Mal hat DEKRA den Vision Zero Award vergeben. Geehrt wurde die Stadt Kerpen für sechs Jahre in Folge ohne Todesopfer im Straßenverkehr.

DEKRA Vorstandschef Stefan Kölbl (links) und DEKRA Vorstand Clemens Klinke (rechts) überreichten den DEKRA Vision Zero Award an den Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen, Dieter Spürck (Mitte). Photo: DEKRA

DEKRA Vorstandschef Stefan Kölbl (links) und DEKRA Vorstand Clemens Klinke (rechts) überreichten den DEKRA Vision Zero Award an den Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen, Dieter Spürck (Mitte). Photo: DEKRA

Die nordrhein-westfälische Stadt Kerpen erhielt vor kurzem als erste Kommune den DEKRA Vision Zero Award. Mit diesem Preis wird die positive Entwicklung in der Verkehrssicherheit der Stadt ausgezeichnet, in der es sechs Jahre in Folge kein Todesopfer im Verkehr zu beklagen gab. DEKRA unterstützt das mit Vision Zero ausgegebene Ziel, die Zahl der im Straßenverkehr getöteten und schwer verletzten Personen so weit wie möglich zu reduzieren.

Zur Visualisierung hat DEKRA eine interaktive, mehrsprachige Karte im Internet publiziert. Unter http://www.dekra-vision-zero.com lassen sich Städte in Europa, USA und Japan anzeigen, die ein- oder mehrmals in Folge ein Jahr lang keine Verkehrstoten verzeichneten. In die Karte flossen die Ergebnisse des DEKRA Verkehrssicherheitsreports zum Thema „Urbane Mobilität“ ein, die in Folge durch aktualisierte Daten ergänzt wurden.

Als Ziel die Zahl Null

Hunderte Städte zwischen 50- und 100.000 Einwohnern haben das Ziel, mindestens ein Jahr ohne Todesopfer im Straßenverkehr, bereits erreicht. Doch auch in größeren Städten über 200.000 Einwohner gab es bereits solche Erfolge zu verzeichnen. Mit der Preisübergabe an Kerpens Bürgermeister Dieter Spürck würdigt DEKRA die erfolgreiche Verkehrspolitik der Stadt. Bürgermeister Spürck führt die hohe Sicherheit auf Kerpens Straßen darauf zurück, dass sowohl die Arbeit der Verkehrsplaner als auch die Zusammenarbeit mit der Polizei und die Hinweise aus der Bevölkerung es ermöglichen, Unfallschwerpunkte und potentiell gefährliche bauliche Situationen frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

Via: DEKRA

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