Unfalltote: Zahl im ersten Halbjahr gesunken

Die Zahl der im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Personen ist im ersten Halbjahr 2016 gesunken. 1.450 Unfalltote wurden gezählt.

Im ersten Halbjahr 2016 kamen auf deutschen Straßen 1.450 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das waren 144 Personen oder 9,0 % weniger als im ersten Halbjahr 2015. Photo: Pixabay

Im ersten Halbjahr 2016 kamen auf deutschen Straßen 1.450 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das waren 144 Personen oder 9,0 % weniger als im ersten Halbjahr 2015. Photo: Pixabay

Das Statistische Bundesamt hat in seiner Halbjahresbilanz eine rückläufige Zahl an im Straßenverkehr getöteten Personen gezählt. Mit 1.450 tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmern ging diese Zahl um neun Prozent zurück, im Vorjahreszeitraum waren 144 Verkehrstote mehr zu beklagen.

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist dabei insgesamt gestiegen, sie wuchs um 3,6 Prozent auf 1,25 Millionen. Unterschiedlich war hierbei das Wachstum bei der Schwere der Verkehrsunfälle. Die reinen Blechschäden nahmen um vier Prozent zu, die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden stieg lediglich um 0,7 Prozent. Die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmer stieg um 0,9 auf rund 183.400 Personen.

Mehr Unfälle, weniger Tote

Der Rückgang bei den Verkehrstoten dürfte in erster Linie dem Wetter geschuldet sein, das besonders für Rad- und Motorradfahrer im ersten Halbjahr nur wenig Anlass zu ausgedehnten Ausflügen bot. Tatsächlich sank vor allem die Zahl der getöteten Motorradfahrer sehr stark um -26,1 Prozent. Hingegen nahm die Anzahl der Unfalltoten bei den Pkw-Insassen sogar zu, sie stieg um +6,7 Prozent.

Die Zahl der verunglückten Verkehrsteilnehmer liegt in den Flächenländern am höchsten, Nordrhein-Westfalen wird von Bayern und Baden-Württemberg gefolgt. Allerdings hat Bayern insgesamt die meisten Verkehrstoten zu beklagen, 267 Verkehrsteilnehmer kamen im ersten Halbjahr im Freistaat ums Leben.

Risiko in Sachsen-Anhalt besonders groß

Das Risiko, Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls zu werden, liegt jedoch in anderen Bundesländern höher. Berechnet man die Anzahl der Unfalltoten im Verhältnis zur Einwohnerzahl, ist das Risiko in Sachsen-Anhalt am höchsten. Die beiden weiteren Schlusslichter der Tabelle sind Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Via auto-motor-und-sport.de

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