Autofahren im Winter: Welche Extras sinnvoll sind

Der Winter steht vor der Tür und mit ihm die für Autofahrer unangenehmen Begleiterscheinungen. Eiskratzen, kalte Finger, schlechte Sicht. Welche Extras helfen?

Königin unter den Winter-Komforthelfern: Die Standheizung. So geht der Start in den Tag sicher und wohlig warm mit abgetauten Scheiben vonstatten. Photo: ams/Wolfgang Groeger-Meier

Königin unter den Winter-Komforthelfern: Die Standheizung. So geht der Start in den Tag sicher und wohlig warm mit abgetauten Scheiben vonstatten. Photo: ams/Wolfgang Groeger-Meier

Die ersten Frostnächte gab es schon, sie signalisierten den nahenden Winter. Mit Raureif überbezogene Scheiben machen klar, dass es jetzt höchste Zeit für Eiskratzer und Winterreifen ist. Doch die moderne Technik hat einige Helferlein parat, um Autofahrer ein wenig zu unterstützen und das Wohlbefinden zu steigern.

Die Wärme zählt

Das A und O ist dabei natürlich die Erzeugung von Wärme, was aus vielerlei Gründen die Verkehrssicherheit erhöht. Wer zum Beispiel dick eingemummelt hinter dem Lenkrad sitzt, verschenkt Bewegungsfreiheit und Reaktionsschnelligkeit, kann im Notfall womöglich nicht rechtzeitig Bremsen oder Ausweichen. Genauso ist der „Blindflug“ auf den ersten Kilometern, bei denen die nur spärlich freigekratzten Scheiben während der Fahrt wieder vereisen, ein jahrzehntealter Winter-Klassiker.

Wer vor dem Kaufeintscheid für ein neues Auto steht oder ein paar Euro für ein Nachrüstextra übrig hat, kann sich sein Auto entsprechend winterfitter ausrüsten lassen. Die Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ hat hierzu in den Preilisten der Hersteller die entsprechenden Extras und ihre jeweiligen Preise ermittelt. Beim nachträglichen Einbau kommen natürlich noch zusätzliche Werkstattkosten hinzu, weshalb die Bestellung als Aufpreisoption beim Neuwagenkauf oder die Berücksichtigung des enthaltenen Extras beim Kauf eines Gebrauchtwagens jeweils erheblich günstiger ausfällt.

Standheizung ab Werk

So kostet ein beheiztes Lenkrad im Durchschnitt 250 Euro, während die Sitzheizung mit durchschnittlich 300 Euro zu Buche schlägt. Mehr Sicherheit wird durch beheizte Scheibenwasch-Düsen erreicht, die allerdings oft nur gemeinsam mit anderen Optionen im Paket angeboten werden.

Allerdings können es auch Kleinigkeiten sein, die im Winter das Leben und Fahren einfacher machen. So sind Multifunktionsanzeigen mit Thermometer ebenso hilfreich wie beheizte Außenspiegel oder spezielle, wasserfeste und schmutzresistente Fußmatten. Die „Königsklasse“ unter den Winter-Extras ist aber zweifelsohne die Standheizung. Hier hängt es auch vom jeweiligen Modell ab, wie teuer eine Umrüstung ab Werk oder nach dem Kauf wird. Einige Dieselmodelle haben bereits ab Werk sogenannte Vorheizer verbaut, die relativ günstig mit einem Steuergerät zu einer vollwertigen Standheizung aufgerüstet werden können. Ansonsten beginnen die Preise für die Wärmequelle bei rund 1.100 Euro.

Via auto, motor und sport

Mehr lesen: Asphaltheizung – Sicher durch den Winter