Brandschutz: Vorsorge kann Katastrophen verhindern

Egal ob Hausbesitzer oder Mieter, schon einige Brandschutz-Maßnahmen können dabei helfen, den Ausbruch von Bränden zu verhindern oder wenigstes ihr Ausmaß und die katastrophalen Folgen zu reduzieren.

Mit einigen Vorsorgemaßnahmen kan man die Brandgefahr in Wohnungen und Häusern reduzieren und für den Ernstfall gewappnet sein. Foto: Pixabay

Mit einigen Vorsorgemaßnahmen kann man die Brandgefahr in Wohnungen und Häusern reduzieren und für den Ernstfall gewappnet sein. Foto: Pixabay

Die Feuerwehr Berlin hat zu diesem Thema eine umfassende und leicht zu befolgende Informationsschrift verfasst, die sich in drei Bereichen mit dem Brandschutz in Wohngebäuden auseinandersetzt und sich in erster Linie an die Bewohner von Mehrparteienhäusern in Städten wendet.

Information und Vorsorge

Der erste empfohlene Schritt ist die Informierung über die örtlichen Gegegebenheiten. Wo ist das nächste Telefon verfügbar, nötigenfalls auch außerhalb des Hauses? Welche Feuerlöscheinrichtungen – Schläuche, Feuerlöscher – gibt es und wo befinden sie sich? Auf welchem Fluchtweg lässt sich das Gebäude schnellstmöglich verlassen?

Wichtig ist es, Flure, Treppenräume und Eingangsbereiche als das zu behandeln, was sie im Ernstfall sind: Rettungswege für die Bewohner, Angriffswege für die Feuerwehr. Entsprechend wichtig ist es, sie frei von Hausrat, Möbeln oder Sperrmüll zu halten. Fahrräder sind in diesen Gebäudeteilen ebensowenig zu lagern wie brennbare Stoffe (Kraftstoffe, Farben etc.).

Schutz vor Brandstiftung

Ein entsprechender Umgang im Alltag mit Türen und speziell mit Brandschutztüren gehört ebenfalls zur wichtigen Prävention. So sollten Durchgangstüren in Rettungswegen niemals verschlossen werden und Branschutztüren niemals mit Keilen oder anderen Hilfsmitteln offen gehalten werden. Sie können einer Verbreitung von Bränden und der Ausbreitung von Rauch wirkungsvoll Widerstand leisten.

Speziell in Großstädten ein Problem sind zündelnde Zeitgenossen, ob aus Abenteuerlust oder Böswilligkeit. Der Schutz vor Brandstiftern gehört für Hausbewohner daher ebenfalls auf die Checkliste. Haustüren sollten stets geschlossen gehalten werden, gleiches gilt für Keller- oder Bodentüren, die abgeschlossen sein sollten. Auch rät die Feuerwehr dazu, verdächtige Personen im Haus anzusprechen oder die Polize zu informieren. Und auch hier gilt: Sperrmüll oder andere brennbare Gegenstände in Fluren und Eingangsbereichen sind willkommene Ziele für Brandstifter.

Via Feuerwehr Berlin

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