Erdgas: Richtiger Umgang im Haushalt

Erdgas oder das sogenannte Stadtgas sind mit die sichersten Energieträger, um im Haushalt zu Heizen und zu Kochen. Dennoch erfordert der Umgang mit dem unsichtbaren Stoff entsprechende Vorsicht.

Der Umgang mit Gas fordert besondere Vorsicht, denn ansonsten kann es zu katastrophalen Folgen kommen. Foto: Pixabay

Der Umgang mit Gas fordert besondere Vorsicht, denn ansonsten kann es zu katastrophalen Folgen kommen. Foto: Pixabay

Umweltfreundlich, sauber und problemlos – deshalb schätzen Millionen von Haus- und Wohnungsbesitzern die Versorgung mit Erdgas. Wie Strom und Wasser wird es einfach per Leitung in die eigenen vier Wände geliefert und muss im Gegensatz zu anderen Brennstoffen nicht aufwendig gelagert werden. Auch Hobby- wie Profi-Köche schwören auf Gasherde, die ein exaktes Kochergebnis ermöglichen.

Sorgfalt ist Pflicht

Doch obwohl der Brennstoff Gas sich hervorragend für den Einsatz im Haus eignet, gilt denoch entsprechende Vorsicht beim Umgang damit. Gasexplosionen gehören zu den verheerendsten Unglücken und können ganze Häuser irreparabel zerstören. Der korrekte Umgang mit Erdgas und den damit betriebenen Geräten verlangt daher nach entsprechender Sorgfalt.

Wichtig sind zunächst geeignete, sichere Geräte aus vertrauenswürdiger Quelle – der billige Gasherd vom asiatischen Internet-Direkthändler zählt genausowenig dazu wie ein altertümliches Flohmarkt-Schnäppchen, das sich nicht auf korrekte Funktion überprüfen lässt. Gasheizungen und –herde sollten stets nur im Fachhandel erworben werden. Das schafft nicht nur Sicherheit, sondern auch einen Ansprechpartner für die unbedingt notwendige turnusmäßige Wartung und Überprüfung der jeweiligen Geräte.

Gasmelder sind wichtig

Die Lagerung von Gasflaschen oder –kartuschen in Haus und Wohnung ist ebenfalls tabu. Bei Undichtigkeiten in den Behältern kann sich eine extrem leicht entzündliche Gaskonzentration im Raum bilden, bei der bereits das Betätigen des Lichtschalters zu einer Explosion führen kann.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, kauft sich entsprechende Gasmelder. Denn obwohl dem Heizgas von den Versorgern ein spezieller Geruchsstoff beigemischt wird, sollte man sich nicht darauf verlassen, bei Leckagen einen Gasgeruch wahrnehmen zu können, speziell nicht bei Nacht im Schlaf.

Wichtig beim Kauf eines Gasmelders ist unter anderem, dass dieser über eine Pufferbatterie verfügt, um im Falle eines Stromausfalls weiter zu funktionieren. Außerdem muss die korrekte Montagehöhe beachtet werden, da sich die Ausbreitung von Gas je nach Sorte unterscheidet – Erdgas ist leichter, Flüssiggas schwerer als die Umgebungsluft.

Via VdS

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