Wasserschaden: Vorbeugen mit Wasserwarnern

Ein Wasserschaden kann sehr teuer werden. Mit einem Wassermelder können Mieter und Eigentümer sicherstellen, möglichst schnell auf einen auftretenden Schaden reagieren zu können.

Wasch- und Spülmaschinen stehen oft ganzjährig "unter Druck". Bei einer Undichtigkeit kann der Schaden durch ausgelaufenes Wasser schnell in die Tausende gehen. Bild: Pixabay

Wasch- und Spülmaschinen stehen oft ganzjährig „unter Druck“. Bei einer Undichtigkeit kann der Schaden durch ausgelaufenes Wasser schnell in die Tausende gehen. Bild: Pixabay

Wasch- und Spülmaschine werden von den meisten Benutzern recht stiefmütterlich behandelt. Dazu zählt auch, dass sich nur wenige Menschen die Mühe machen, nach jeder Verwendung die Wasserzufuhr abzudrehen. So stehen die Maschinen oft jahrelang permanent „unter Druck“, ohne dass man sich hierüber Gedanken macht. Doch Gummi und Kunststoff können spröde werden, Schläuche platzen, Dichtungen bersten.

Wenn Wasser unbemerkt mit mehreren bar Druck aus einer undichten Leitung schießt, zählt jede Minute, um den Schaden zu minimieren. Und der kann beträchtlich sein. Zerstörtes Mobiliar, feuchte Wände und Wasser, das in den Bodenbelag dringt, sind nur eine mögliche Auswirkung. Noch mehr Ungemach droht, wenn sich ein solcher Wasserschaden in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses ereignet. Fließt das Wasser auch noch in darunter gelegene Wohnungen, geht der Schaden schnell in die Tausende.

Nicht immer zahlt die Versicherung

Nicht jeder hat eine Hausratversicherung, die zum Teil für solche Schäden aufkommt, Zudem kann sich die Versicherung eventuell darauf berufen, dass keine regelmäßige Kontrolle der wasserführenden Anlagen stattgefunden hat. Kommen dann neben dem Sachschaden auch noch Sanierungsarbeiten zum Beispiel durch eine Trocknungsfirma hinzu, ist die finanzielle Katastrophe „perfekt“.

Sogenannte Aquastop-Systeme sind dabei kein Allheilmittel. Hierbei handelt es sich um Vorschaltventile in der Wasserzuleitung von Geräten, die bei plötzlichem Druckverlust oder austretendem Wasser die Wasserzufuhr absperren. Doch je nach Funktionsweise eines solchen Aquastop können beispielsweise kleinere Leckagen, die unbemerkt über einen längeren Zeitraum großen Schaden anrichten können, nicht erkannt und verhindert werden.

Mit einem Wassermelder, der im Prinzip eine vergleichbare Warnfunktion wie ein Rauch- oder Brandmelder bringt, kann gegen unliebsame Überraschungen vorgebeugt werden. Je schneller ein Wasserschaden entdeckt wird, desto geringer sind die Folgeschäden. Schon wenige Minutn können den Unterschied zwischen einer kleinen Pfütze und schweren Schäden an Möbeln und Bausubstanz ausmachen. Solche Wassermelder lassen sich in aller Regel sehr einfach einsetzen, da sie nicht montiert werden müssen, sondern nur auf den Boden gelegt werden. Mit Batteriebetrieb sind sie unabhängig von einer Steckdose und lassen sich beliebig platzieren.

Via diy-info.de

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