Kaminofen: Sicher zur Behaglichkeit

Ein Kaminofen im Wohnzimmer ist für viele Haus- und Wohnungsbesitzer der Inbegriff von Behaglichkeit. Doch es gilt natürlich auch hier, einige Details zu beachten.

Ein Kaminofen vermittelt Gemütlichkeit und spendet Wärme. Vor der Installation gibt es jedoch einige Regeln zu beachten. Foto: Buderus

Ein Kaminofen vermittelt Gemütlichkeit und spendet Wärme. Vor der Installation gibt es jedoch einige Regeln zu beachten. Foto: Buderus

Knisterndes Holz, lodernde Flammen hinter der Glasscheibe, dazu die ganz spezielle Wärme, die ein Kaminofen abgibt. Immer mehr Deutsche entscheiden sich dafür, einen Kaminofen anzuschaffen. Im Gegensatz zu einem offenen Kamin ist er viel effektiver und besitzt dennoch dessen Charme. In Neubauten gehört ein solcher Kaminofen bereits zum Standard, in Bestandsbauten ist die oft einfache Nachrüstmöglichkeit mit ein Hauptgrund, warum diese Feuerstellen derzeit voll im Trend sind.

Natürlich gibt es einige Dinge zu beachten, zuvorderst die nötigen Formalien. Kommunale Vorgaben sind hierbei zu prüfen, Mieter müssen die Genehmigung des Eigentümers einholen. Art und Größe des neuen Kaminofens sind abhängig vom vorhandenen Kamin, dessen Größe und Material. Hierzu empfiehlt es sich unbedingt, in der Planungsphase Kontakt mit dem örtlich zuständigen Schornsteinfeger aufzunehmen. Dessen Beratung ist in der Regel kostenfrei.

Vergiftungsgefahr durch Unterdruck

Oft unterschätzt wird der Einfluss von Entlüftungsanlagen wie Dunstabzügen oder Abluft-Wäschetrocknern. Diese können in ungünstigen Fällen einen Unterdruck erzeugen und dann Verbrennungsgase in die Raumluft saugen, in diesem Fall besteht Lebensgefahr durch das geruchlose Kohlenmonoxid! Neben ausreichendem Abstand zu Möbeln und Wänden ist es wichtig, dass auch der Boden unter dem Kaminofen geschützt wird. Metall- oder Glasplatten, die seitlich um 30 und nach vorne 50 Zentimeter über die Ofengrundfläche hinausragen müssen, schützen vor herausfallender Glut.

Wichtig ist auch die passende Leistung eines Ofens. Oft wird nach dem Motto „viel hilft viel“ ein Kaninofen mit zu hoher Maximalleistung gewählt. Als Faustregel gilt ein Verhältnis von einem Kilowatt Heizleistung für vier Kubikmeter Raumvolumen. Ein letzter Check vor dem Kauf sollte den entsprechenden Prüfzeichen gelten, die belegen, dass der Ofen alle gesetzlich vorgegebenen Emissionsgrenzen einhält. Schadstoffreiche ältere Öfen werden nach und nach verboten.

Via DSH-Magazin

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