Staubemissionen unter Kontrolle

Staubemissionen sind eine ernste Gesundheitsgefahr für die Anwender von Elektrowerkzeugen. DEKRA rät allen Arbeitgebern und Anwendern, die Staubemissionen von handgeführten Werkzeugen – beispielsweise Sägen oder Schleifmaschinen – im Blick zu behalten. Eine neue Prüfnorm macht dies jetzt zuverlässig möglich.

Handgeführte Elektrowerkzeuge verursachen im Arbeitsalltag Staubemissionen. DEKRA untersucht neue Werkzeuge auf die Einhaltung entsprechender Normen. Foto: Pixabay

Handgeführte Elektrowerkzeuge verursachen im Arbeitsalltag Staubemissionen. DEKRA untersucht neue Werkzeuge auf die Einhaltung entsprechender Normen. Foto: Pixabay

Die Prüfnorm EN 50632 wurde geschaffen, um die Staubentwicklung bei der Arbeit mit handgeführten motorbetriebenen Elektrowerkzeugen reproduzierbar zu messen. Die Anwender von Werkzeugen, in der Regel Handwerker, müssen bei der Arbeit verschiedene Grenzwerte für die Belastung mit Stäuben einhalten, beispielsweise für Holz- oder Quarzstaub. Es gelten verschiedene Anforderungen aus der Arbeitsplatzverordnung, der Berufsgenossenschaften, EU-Regulierungen oder nationalen Vorschriften, die meist Entstaubungssysteme vorschreiben.

Prüflabor in Dresden

Durch die Messungen in einem Prüflabor erhalten Werkzeughersteller, Arbeitgeber und Werkzeuganwender die Sicherheit, dass bei bestimmten Arbeiten die Grenzwerte eingehalten werden – oder gegebenenfalls andere Schutzmaßnahmen nötig werden. Den Nachweis der Konformität erbringt eine unabhängige Prüfstelle. Die Norm ermöglicht es darüber hinaus, die Staubemissionen verschiedener Werkzeug zu vergleichen.

DEKRA prüft als akkreditierte Stelle gemäß der EN 50632 in einem 200 Kubikmeter großen Testraum mit hochpräzisem Testequipment. Das DEKRA Produktprüflabor in Dresden ist seit vielen Jahren auf die Prüfung von handgeführten und stationären Elektrowerkzeugen spezialisiert.

Via DEKRA

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