Baumschnitt: Auf die Technik kommt es an

Im März ist die beste Zeit für den Strauch- und Baumschnitt. Hobbygärtner und Hausbesitzer sollten hierbei auch auf ihre Sicherheit achten.

Qualitativ hochwertiges Gartenwerkzeug bietet bessern Schutz gegen Verletzungen. Bild: Fiskars

Der fach- und sachgerechte Baumschnitt sowie die Gehölzpflege ist für Grundstücksbesitzer bereits aus Haftungsgründen wichtig. Von morschen Ästen, umsturzgefährdeten Bäumen oder in Wege ragendem Bewuchs geht auch eine Gefahr für Dritte aus, die beseitigt werden muss. Während der intensive Holzsschnitt, also in erster Linie Fäll-Arbeiten in Baumbeständen, während Oktober und Februar erlaubt ist, ist der März für den Baumschnitt im Garten der ideale Monat.

Bevor Hobbygärtner ans Werk gehen, ist die Wahl des richtigen Werkzeugs und der passenden Schutzkleidung wichtig. Dabei sollte man zum Beispiel unbedingt auf hochwertiges Markenwerkzeug achten. Billige Sägen oder Astscheren aus dem „Wühlregal“ bergen durch minderwertiges Material Verletzungsgefahr durch Abrutschen, Quetschgefahr für die Hände oder schlechte Schneidleistung und daraus resultierende Bedienungsfehler. Obwohl sich sogenannte Einweghandschuhe für die Gartenarbeit wachsender Beliebtheit erfreuen, sollten speziell für die Gehölzpflege unbedingt robuste Arbeitshandschuhe gewählt werden, die den Händen Schutz bieten. Astscheren mit großem Hebel oder einer verstärkenden Hebelmechanik erleichtern die Arbeit, beugen Ermüdung vor und schützen vor Verletzungen durch Abrutschen.

Kurse für Motorsägen

Elektrische und benzinbetriebene Motorgeräte sind inzwischen weit verbreitet, dennoch sollte der Umgang damit unbedingt geübt und die Betriebsanleitung aufmerksam gelesen werden. Bei der Verwendung von Motorsägen ist entsprechende Schutzkleidung Pflicht, unter anderem schnittschutzfeste Hosen und Schuhe sowie ein Helm mit Gesichts- und Gehörschutz. Örtliche Forstbetriebe veranstalten Lehrgänge in der Bedienung von Motorsägen, die auch wegen der vermittelten Sicherheitstechniken empfehlenswert sind. Bei elektrischen Sägen empfiehlt sich der Wechsel zu akkubetriebenen Geräten, weil hierdurch das Gefahrenpotential durch das Stromkabel entfällt und die Bewegungsfreiheit größer ist.

Ein weiterer Aspekt für die sichere Gartenarbeit gerade beim Baumschnitt ist die Wahl einer sicheren Leiter. Hierzu haben wir (siehe Link) auch bereits einen ausführlichen Beitrag veröffentlicht. Kurz zusammenfassen lässt sich das Thema folgendermaßen: Haushaltsleitern sind im Garten tabu, stabile und technisch intakte Anlegeleitern, die im Idealfall gegen ab- und wegrutschen gesichert werden, die unbedingte Empfehlung.

Via NDR

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