“The DEKRA Safety Platform Offers Us Great Added Value”

Das niederländische Beratungs-, Ingenieur- und Projektmanagementunternehmen KH Engineering nutzt das cloudbasierte Sicherheitstool von DEKRA, um Prozesse auf Baustellen nachhaltig zu optimieren und einen reibungslosen und sicheren Betrieb zu gewährleisten.

KH Engineering nutzt das cloudbasierte Sicherheitstool von DEKRA. Foto: iStock – metamorworks

Die Entwicklung und der Bau von Tanklagern im Lager- und Logistikmarkt, die Realisierung neuer Anlagen in Chemiewerken oder in der Pharmaindustrie oder die Umsetzung von Projekten im Rahmen der Energiewende: Solche multidisziplinären, komplexen Projekte gehören seit mehr als 70 Jahren zum Tagesgeschäft von KH Engineering. Das Ingenieurbüro mit Sitz in Schiedam liegt strategisch günstig in der Nähe der drei großen Hafengebiete in Rotterdam, Amsterdam und Antwerpen und bietet seinen Kunden in Sachen Projektentwicklung und -steuerung alles aus einer Hand.

„Es versteht sich von selbst, dass Sicherheit für uns oberste Priorität hat – Sicherheit ist Teil unserer DNA, gerade auf Baustellen angesichts der damit verbundenen Risiken, betont Björn Erkens, verantwortlich für das Risikomanagement bei KH Engineering. Schließlich können Zwischenfälle oder Unfälle schwerwiegende Auswirkungen auf Menschen und Projekte haben, die zu jeder Zeit vermieden werden sollten. Ganz zu schweigen vom Imageschaden, der für das Unternehmen entstehen kann. „Schadenprävention nimmt für uns deshalb bei jedem Projekt einen zentralen Stellenwert ein,“ ergänzt Björn Erkens. Das Management einer sicheren Baustelle ist eine komplexe Aufgabe, da eine große Anzahl verschiedener Auftragnehmer und Lieferanten beteiligt ist. Björn Erkens begrüßt daher die digitale DEKRA Safety Platform, die seit Kurzem bei der Tochtergesellschaft der international tätigen Ludan-Gruppe eingeführt ist.

Die digitale DEKRA Safety Platform

Die DEKRA Safety Platform besteht aus zahlreichen Modulen. Foto: DEKRA

Hinter der innovativen Lösung verbirgt sich ein cloudbasiertes System, das aus zahlreichen Modulen besteht, die die Koordination der sicherheitsrelevanten Maßnahmen von Bautätigkeiten in Echtzeit unterstützen und eine effiziente Vernetzung aller Beteiligten gewährleisten. „Das auf die jeweiligen Anforderungen des Kunden zugeschnittene, individuell von uns konfigurierte System führt die Nutzer durch die täglichen Sicherheitsaufgaben und stellt die notwendigen Informationen mitsamt anschaulichen Fotos, Videos oder Bau- und Lageplänen bereit,“ erläutert Vincent Grijfrath, Manager Sales & Business Development bei DEKRA Industrial Safety in den Niederlanden. So können Risiken, Vorfälle und getroffene oder dringend auszuführende Sicherheitsmaßnahmen auf einer zentralen Plattform gebündelt, kontrolliert und bewertet werden. Die Informationen sind dabei sowohl für die HSE-Experten (HSE = Health, Safety & Environment) als auch für die Projektleiter und Fachkräfte vor Ort und standortfern auf ihren Smart Devices wie Tablets oder Smartphones verfügbar. Dies ermöglicht den Einblick in den Sicherheitsstatus der Baustelle in Echtzeit.

Unfallvermeidung auf allen Ebenen

„Von überall her auf die leicht bedienbare und gut strukturierte DEKRA Safety Platform zugreifen und sich einen Überblick über den Baufortschritt sowie über mögliche Sicherheitsrisiken verschaffen zu können, ist für uns ein großer Mehrwert,“ sagt Gert Olde Hanter, Senior Safety Advisor bei KH Engineering. Angesicht der Tatsache, dass er persönlich nicht jeden Tag auf jeder der verschiedenen Baustellen unterwegs sein könne, erleichtere das digitale Tool mit der DEKRA GO App als essenziellem Bestandteil die tägliche Arbeit ungemein. „Wir wissen auf diese Weise über den Status quo auf der Baustelle Bescheid, sehen zu jeder Zeit, wenn etwas nicht optimal läuft und können so umgehend reagieren,“ führt Gert Olde Hanter weiter aus. Gleichermaßen sei für alle Beteiligten sichtbar, welches Gefährdungspotenzial von einem erkannten Risiko wie beispielsweise einer mangelhaften Baustellenreinigung oder unzureichend gesicherten Baugerüsten ausgeht, welche Maßnahme im konkreten Fall zu ergreifen ist und wem die jeweilige Aufgabe zugeteilt wird. Jeder wisse also, was er zu tun habe. Festhalten lasse sich schließlich auch, wann eine Maßnahme als abgeschlossen gilt. „All dies trägt proaktiv zu einer sicheren Baustelle und optimierten Prozessen auf allen Ebenen bei, zumal auch unsere Kunden und Vertragsnehmer Zugriff auf das Tool haben und es rege nutzen,“ so der Safety Advisor.

Welcome to DEKRA GO: Die App im Überblick

Neben dem Echtzeit-Monitoring nutzt KH Engineering die auf der DEKRA Safety Platform abgelegten Daten als Grundlage für die morgendlichen Lagebesprechungen. Außerdem wird mit dem Tool explizit auch alles dokumentiert, was auf einer Baustelle gut gelaufen ist, um damit Incentive-Programme zu entwickeln und ein ausgeprägtes Sicherheitsdenken auf der Baustelle zu belohnen.

Künftig soll die Plattform genutzt werden, um den Arbeitsgenehmigungsprozess, Toolbox-Meetings und kurze Sicherheitsunterweisungen einzurichten, zum Beispiel über Teams oder Zoom. Darüber hinaus soll die Plattform ein Management-Dashboard bereitstellen, das alle wichtigen Sicherheitsdaten der Baustelle generiert. Last but not least plant das Unternehmen, die Informationen aus der DEKRA Safety Platform in das unternehmenseigene Störungsmanagement-System einzubinden, um die Single-Point-Datenerfassung schnellstmöglich zu nutzen. „Die digitale Anwendung von DEKRA zeichnet sich durch eine immense Nutzungstiefe aus und wir stehen erst am Anfang der Erkundung aller Möglichkeiten,“ fasst Björn Erkens zusammen. Doch schon mit den heute im Einsatz befindlichen Anwendungen liefere das Tool so wertvolle Informationen und sorge vor allem auch für so große Begeisterung bei den Nutzern, dass das Unternehmen nicht mehr darauf verzichten möchte. „Ein weiterer Schritt auf unserer Roadmap der Digitalisierung.“

Schaubild: Die Funktionalitäten der DEKRA Safety Platform im Überblick

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