Schnell, schneller, Tesla Model S Ludicrous Mode

Bitte einsteigen: So fühlt es sich an, in einem Elektroauto in drei Sekunden von null auf 100 km/h zu beschleunigen. Und autonom fahren kann der Tesla auch!

Elektroauto Tesla Model S

Je nach Ausstattung und Ladeanschluss ist die Batterie des Elektroautos Tesla Model S nach vier bis acht Stunden wieder voll. (Foto: Tesla)

Der Schub ist aberwitzig. Nicht von ungefähr heißt das Upgrade, das der amerikanische Automobilhersteller Tesla für seinen Elektro-Sportwagen Model S bereithält, Ludicrous Mode (ludicrous: zu Deutsch aberwitzig). Hierbei kommt ein Chip zum Einsatz, der kurzzeitig die Stromspannung erhöht und eine schnellere Beschleunigung ermöglicht: Aktiviert der Fahrer den Modus „Ludicrous“ in den Einstellungen des Bordcomputers, sprintet zum Beispiel die Modellvariante Model S P90D laut Herstellerangaben in drei Sekunden aus dem Stand auf Tempo hundert – 0,3 Sekunden schneller als die Serienversion. Zwei Elektromotoren mit zusammen 772 PS, ein maximales Drehmoment von 967 Newtonmetern und Allradantrieb machen’s möglich.

Hinter dem P in der Modellbezeichnung verbirgt sich das Wort Performance. Die 90 steht für die Batterie mit 90 kWh. Und damit kann das Model S nicht nur schnell, sondern auch weit. 505 Kilometer Reichweite nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) gibt Tesla an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 250 km/h liegen. Damit man dem Elektroflitzer seine Sportlichkeit auch ansieht, trägt er auf der Heckklappe einen Karbonspoiler. Durch die Felgen schimmern zudem rote Vierkolben-Bremssättel.

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