Autonomes Fahren: Google-Auto erkennt Handzeichen von Radfahrern

Nach Angaben des Technologie-Unternehmens reagiert das Google-Auto vorausschauend auf Fahrradfahrer.

Das Google-Auto soll im Straßenverkehr Rücksicht auf Fahrräder nehmen. Foto: Fotolia devianArt

Das Google-Auto soll im Straßenverkehr Rücksicht auf Fahrräder nehmen. Foto: Fotolia devianArt

Wenn es stimmt, was Google von den Fortschritten seines selbstfahrenden Autos berichtet, dann ist dieses nicht nur ganz schön schlau, sondern auch ziemlich sicher. Demnach soll sich das Google-Auto selbst zu früh abgegebene Handzeichen merken und später auf sie reagieren können. Die Fahrzeuge seien außerdem darauf trainiert, sicherheitshalber dem Radfahrer die ganze Fahrbahn zu überlassen, falls dieser ihnen zu nahe komme. Ein geparktes Auto mit geöffneter Tür erkenne das Google-Auto ebenfalls und räume einem sich in der Nähe befindenden Radfahrer ausreichend Platz ein. So habe dieser die Möglichkeit, der Tür sicher auszuweichen. Auch wenn die Straße zu schmal sei oder der Radfahrer abbiegen wolle, bekomme er ausreichend Freiraum.

Insbesondere die 360-Grad-Kamera habe sich bei Tests als besonders hilfreich erwiesen. Um auf möglichst viele Gegebenheiten vorbereitet zu sein, habe man die Software der selbstfahrenden Fahrzeuge mit Fahrrädern in unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen trainiert.

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